Sauberes Trinkwasser

Vor etwa 40 Jahren haben Entwicklungshilfe-Organisationen entlang der Hauptstraßen vereinzelt Grundwasserbrunnen gebohrt und mit Handpumpen versehen, die das in 50 – 100 Meter Tiefe vorhandene saubere Grundwasser fördern halfen. Inzwischen versanden diese Bohrlöcher mehr und mehr und Handpumpen werden defekt in Folge des Sandes und der fallenden Grundwasserstände, die vor allem in der Trockenzeit eine große Beanspruchung hervorrufen.

Die Folgen:

  • Trinkwasser aus schmutzigen Pfützen
  • Erwachsene fangen – wenn es einmal regnet – von Dächern Regenwasser auf und trinken aus den Regentonnen.
  • In vereinzelt noch vorhandenen offenen Dorfbrunnen schwimmen Unrat und Fäkalien auf den Resten des Oberflächenwassers.
  • Hohe Kindersterblichkeit, Infektionen und geringe Lebenserwartung sind die Folgen.
  • Gewerbeansiedlung und Arbeitsmöglichkeiten leiden unter Wasserarmut.
  • Schulausbildung leidet, da gute Lehrer sich nur Schulen aussuchen, in denen gute Lebensbedingungen herrschen.
04

2025

Dobidi

Trinkwasser

1.100 Einwohner teilten sich eine veraltete Handpumpe. In der Trockenzeit (Nov.–April) versiegt diese fast völlig, sodass Frauen und Kinder Wasser aus einem 3 km entfernten Fluss holen müssen. Es standen oft nur 2 Liter pro Person am Tag zur Verfügung.

3

2022

Kpomkpo

Trinkwasser

Ein abgelegenes Dorf mit 3500 Einwohner in der Volta Region Ghanas. Flaches Land, sandiger Boden, heiße Luft und brennende Sonne und als einzige Wasserquelle ein Wasserloch an der Straße. Jedoch Menschen die motiviert sind ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen und alles dafür zu tun ihre Lebensverhältnisse zu verbessern.

2021

Kwanjarko

Trinkwasser

Lediglich mit Macheten ausgestattet hat die Arbeitsgruppe aus Kwanjarko den Bauplatz neben dem Wasserreservoir von Nnudu  vom Buschwerk befreit. Wir treffen auf eine hochmotivierte und sehr gut organisierte Arbeitsgruppe unter der Leitung von Debrah, einem engagierten jungen Mann aus Kwanjarko, den wir bereits in 2017 bei der Projektvorplanung kennengelernt haben. Im Gespräch mit Lothar werden dann die exakten Ausmaße für die Baugrube festgelegt und markiert.

In zwei Schichten von 6 Uhr bis 12 Uhr und dann von 12 Uhr bis 18 Uhr arbeiten sie mit Spitzhacke, Schaufel, Vorschlaghammer, Eisenstangen und „Headpans“ (= auf dem Kopf getragene Alu-Schüsseln), um die Baugrube auszuheben. Ca. 35 Kubikmeter Sand und zum Teil sehr große Steine müssen entfernt werden.

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2019

Ebenezer

Trinkwasser

An 8 über das Dorf verteilten Doppelzapfsäulen können die Dorfbewohner von Ebenezer  jetzt auf kurzem Wege ihren täglichen Wasserbedarf  decken. Für die Instandhaltung des Systems und eventuell erforderliche Reparaturen zahlen sie ebenso wie in Aboasa nun Wassergeld. Ein neu geschaffenes Solar- und Wasserkomitee sorgt dafür, dass das Geld, was nicht aktuell benötigt wird, auf ein Bankkonto zur Finanzierung zukünftiger Instandhaltungs- und Ausbau-Kosten eingezahlt wird.

2015

Aboasa

Trinkwasser

Im März 2015 erneuerten wir eine defekte strombetriebene Wasserpumpe im 4.000 Einwohner-Dorf Aboasa, 5 km entfernt von Nnudu. Im März 2016 ergänzten wir sie durch eine elektronische Pumpensteuerung, die bei Trockenlauf der Pumpe oder Überfüllung des Zwischentanks die Pumpe automatisch abschaltet.

2008

Nnudu

Trinkwasser

Am 22. Oktober 2008 flogen wir zu dritt – Lothar Ortmann, Gertraude Frank und Marianne Schneider-Ortmann –  nach Accra/Ghana. In unserem Zielort Nnudu wollten wir während der folgenden drei Wochen erste Schritte unseres Hilfsprojektes „Sauberes Trinkwasser für Nnudu“ realisieren. 10.000  Euro Spendengelder standen uns zur Verfügung.

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